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PC Monitor – So finden Sie den Richtigen

Wide Screen PC Monitor

Wenn es Ihnen wie uns geht, verbringen Sie viel Zeit damit, auf Ihren PC Monitor zu starren. Es sollte daher ein gutes Modell sein, oder? Begleiten Sie uns bei der Entschlüsselung der Spezifikationen und dem Knacken des Fachjargons. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den bestmöglichen PC Monitor auswählen.


Anschluss-Typ: Kann der Monitor an Ihren PC angeschlossen werden?

Die erste Frage, die Sie sich beim Kauf eines PC Monitors immer stellen sollten: Kann er überhaupt an Ihren Computer angeschlossen werden? Sie müssen die Ausgänge an Ihrem Computer überprüfen und feststellen, welche Arten von Ports verfügbar sind (wenn Sie eine externe Grafikkarte haben, sollten Sie sich diese Ausgänge ansehen). Stellen Sie sicher, dass Ihr Monitor über die gleichen Anschlüsse verfügt – wenn nicht, benötigen Sie eine Art Adapter oder ein spezielles Kabel.


Verbreitete Ports für Monitor Anschlüsse

Video Graphics Array (VGA): Alt und überholt

VGA ist der älteste Video-Out-Standard, der noch auf neuen Computern verfügbar ist. Er wird meist auf billigeren Systemen und Laptops der Business-Klasse verwendet (um sicherzustellen, dass sie mit älteren Projektions-Systemen verbunden werden können). Der kleine, trapezförmige Anschluss wird in der Regel mit einem blau gefärbten Schraubstecker geliefert. VGA überträgt nur ein Videosignal – kein Audio.

VGA hat im Vergleich zu den anderen verfügbaren Verbindungstypen viele Einschränkungen. Es arbeitet nach einem analogen Standard, so dass es keine technischen Grenzen für die Auflösung oder Aktualisierungsrate gibt. Praktisch ist es jedoch durch den elektrischen Strom und die Länge des Kabels selbst begrenzt. Im Allgemeinen werden VGA-Anschlüsse nur für Bildschirme mit einer Auflösung von weniger als 1080p empfohlen, was die meisten neuen Monitore auf dem heutigen Markt ausschließt. Um es ganz offen zu sagen: Sie werden es wahrscheinlich nicht wollen, wenn Sie ihren PC Monitor auswählen.

Analog Anschlüsse

Ältere Monitore verwenden noch Analogeingänge. Von links nach rechts: HDMI, DVI, VGA.

Digitale visuelle Schnittstelle (DVI): Alt, aber noch verwendbar

DVI ist der digitale Nachfolger des analogen VGA-Standards. Obwohl er inzwischen auch veraltet ist, wird er immer noch häufig bei Monitoren, Desktop-Motherboards und externen Grafikkarten verwendet. Aufgrund seiner Größe und seines Schraubanschlusses ist er bei Laptops jedoch unbeliebt. Dual-Link DVI-Anschlüsse und Kabel unterstützen Auflösungen bis zu 2560×1600 bei 60 Hertz. Das ist ausreichend für die meisten der kleinen und mittleren Monitore. Auch DVI überträgt nur ein Videosignal.

High Definition Multimedia Interface (HDMI): Sehr verbreitet und praktisch

Haben Sie einen Flachbild-Fernseher? Dann stehen die Chancen gut, dass Sie bereits mit HDMI-Anschlüssen und Kabeln vertraut sind. HDMI ist ein digitaler Standard, der sowohl Audio als auch Video unterstützt. Das bedeutet, wenn Ihr Monitor über eingebaute Lautsprecher oder eine Kopfhörerbuchse verfügt, ist keine separate Audioverbindung erforderlich. HDMI ist aufgrund seiner praktischen Video-plus-Audio-Funktionalität und seiner Allgegenwärtigkeit bei Fernsehern und Monitoren der wahrscheinlich beliebteste Standard für Videoanschlüsse.

HDMI-Anschlüsse und Kabel verfügen über unterschiedliche Funktionen, je nachdem, welcher Standard verwendet wird. Der ursprüngliche Standard (1.0) konnte nur eine maximale Auflösung von 1920×1200 bei 60 Hertz verarbeiten. Die neueste Version (2.1) hingegen ermöglicht eine enorme Bildbreite von 10.000 Pixel bei 120Hz. Eine HDMI-Verbindung der neuesten Version ist eine ausgezeichnete Wahl, wenn Sie einen PC Monitor auswählen.

DisplayPort: Vielfältige Funktionen für PC-Anwender

Display Port

Neuer Monitor mit digitalen Verbindungen. Von links nach rechts: HDMI, HDMI, DisplayPort, Mini-DisplayPort, DisplayPort

DisplayPort ist eine der fortschrittlichsten Schnittstellen, die Sie für einen modernen PC Monitor auswählen können. Wie HDMI wird der Standard ständig aktualisiert und kann sowohl Video als auch Audio über ein einziges Kabel verarbeiten. Aber als speziell für Computer entwickelte Lösung bietet sie auch andere Funktionen. So können beispielsweise einige DisplayPort-fähige Monitore in einer “Daisy Chain” miteinander verbunden werden. Dadurch können zwei oder mehr Displays mit nur einem einzigen Kabel zum PC verbunden werden.

DisplayPort Version 1.4 unterstützt 4K-Auflösungen mit bis zu 240 Hertz – ein großes Plus für Gamer – oder 8K mit bis zu 60 Hertz. Der trapezförmige Anschluss ist bei den meisten autarken Grafikkarten und einigen Laptops Standard. Einige platzsparende Designs verwenden jedoch den kleineren Mini DisplayPort-Anschluss.

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USB-C und Thunderbolt 3: Neu, aber nicht allgegenwärtig

Neuere Laptops, die den USB-C-Anschlussstandard verwenden (ein reversibles Oval statt der Rechteckverbindung von USB-A), übertragen Video und Audio über eine Schnittstelle namens Thunderbolt. Die dritte Version von Thunderbolt verwendet den USB-C-Stecker anstelle des herstellerspezifischen Anschlusses. Dies ist äußerst nützlich, da es dadurch möglich ist, einen Laptop aufzuladen, ihn mit Geräten wie dem Telefon zu verbinden und Medien auf einen externen Bildschirm auszugeben.

Thunderbolt 3 kompatible Monitore sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels jedoch noch ziemlich selten. Nur die kompaktesten und “stilvollsten” Laptops weisen keine gängigeren Video-Anschlüsse wie DisplayPort oder HDMI auf. Der Kauf eines Monitors mit USB-C- oder Thunderbolt-Anschluss sollte nur dann von Bedeutung sein, wenn Sie häufig einen Laptop mit einer reinen Thunderbolt Video-Ausgangsoption anschließen. Sogar dann ist es möglich (und durchaus üblich), ein Adapterkabel zu verwenden.

Multiple Anschlüsse und Adapter

Selbst billige Monitore verfügen in der Regel über mindestens zwei verschiedene Optionen für Videoverbindungen. Midrange- und High-End-Monitore haben mehr zu bieten. So unterstützt mein Dell-Monitor beispielsweise DVI-, HDMI- und DisplayPort-Verbindungen. Werfen Sie einen Blick auf die Spezifikationen jedes Monitors, den Sie in Betracht ziehen, um die gesamte Bandbreite der Optionen zu kennen. Selbst wenn der gewünschte Monitor nicht über den gewünschten Anschlusstyp verfügt, können die meisten digitalen Verbindungen über Adapterkabel aneinander angepasst werden. Im Allgemeinen sind diese zuverlässig, obwohl sie standardmäßig die Spezifikationen von älteren oder weniger komplexen Anschlüssen verwenden.

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Diese Begriffe sollten Sie kennen, wenn Sie einen Monitor kaufen 

Bildschirmgröße: Wie groß soll der Monitor sein?

65 Zoll Display

Dieser 65-Zoll NVIDIA Monitor könnte zu groß sein.

Die Bildschirmgröße ist eine persönliche Entscheidung und trägt wesentlich zu den Kosten eines PC-Monitors bei. Obwohl Sie Ihre Bedürfnisse besser kennen als wir, können wir Ihnen einige Richtlinien vorschlagen:

  • Größere Monitore sind besser, wenn Sie damit graphisch anspruchsvolle Aufgaben ausführen: Anschauen oder Bearbeiten von Videos, grafikintensive Videospiele, Fotografie und so weiter.
  • Wenn Sie viel an einem PC arbeiten, werden Sie feststellen, dass größere (und auch mehrere) Displays die Produktivität der Mitarbeiter steigern.
  • Falls Sie den PC nicht intensiv für einen dieser Zwecke verwenden, müssen Sie möglicherweise keinen großen PC Monitor auswählen.
  • Beachten Sie, dass einige Monitore einfach zu groß sein können, um sie bequem auf Ihrem Schreibtisch zu verwenden. Alles über 34 Zoll ist in der Regel zu groß für normale PC-Sichtfelder.

Mit diesen Richtlinien im Hinterkopf, wählen Sie eine Größe (gemessen in diagonalen Zoll), die für Sie passt.


Seitenverhältnis: Welches Format ist das Beste?

Seitenverhältnis

Das Seitenverhältnis eines Monitors ist das Verhältnis der Breite des Bildschirms zu seiner Höhe. Die meisten heute verkauften Monitore verwenden 16:9, das gleiche Seitenverhältnis wie Fernseher, um eine ideale Vollbild-Videoanzeige zu ermöglichen. 16:10 ist etwas größer und vor allem für “professionelle” oder grafische Anwendungen geeignet. Allerdings ist es etwas seltener zu finden. Ältere “quadratische” Seitenverhältnisse, wie 4:3 und 5:4, sind bei modernen Monitoren selten anzutreffen.

16:9 ist wahrscheinlich ideal für die meisten Benutzer, aber auch eine neue Kategorie ultrabreiter Monitore erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Diese ultrabreiten Monitore sind für Multitasking mit mehreren Programmfenstern oder einem Super-Breitbildfeld für Spiele konzipiert. Die Bildschirme verwenden ein gestrecktes Seitenverhältnis von 21:9 oder mehr und sind in der Regel viel teurer als ihre herkömmlichen Gegenstücke.


Die Bildauflösung: Wie scharf soll das Bild sein?

Bildschirmauflösung

Nachdem wir nun das Zeitalter der Röhrenbildschirme (CRT) hinter uns gelassen haben, erzeugt jedes moderne Display sein Bild nach einem Pixelraster. Die Auflösung eines Monitors bezieht sich auf seine Gesamtzahl der Pixel, ausgedrückt als Zahlenwert von Horizontal durch Vertikal. Eine standardmäßige Größe der Auflösung von 1920×1080 beinhaltet also tatsächlich über zwei Millionen einzelne Pixel auf dem Bildschirm.

Im Allgemeinen sind höhere Auflösungen besser. Selbst billige Monitore haben heutzutage eine Auflösung von mindestens 1920×1080. Das ist das Standardformat, das als “1080p” bekannt ist. Diese spezielle Auflösung wird von den meisten Standard-LCD-Fernsehern, vielen Mobiltelefonen und Tablets, sowie einer Vielzahl anderer Technologien, wie zum Beispiel Streaming, unterstützt.

Aber es gibt auch größere, bessere Optionen. Sie benötigen im Allgemeinen so viel Auflösung, wie Sie sich leisten können und in Ihren Monitor passen.

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Verschiedene gängige Auflösungen

1280×8001440×9001600×9001680×1050
Veraltete Bildstandards und Auflösungen. Sie werden nur noch in kleinen und preiswerten Bildschirmen verwendet. 
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1920×10801080p
Standard Monitorauflösung, die in fast jeder Größe erhältlich ist. Es handelt sich um ein Standardseitenverhältnis von 16:9, das die gleiche Form wie ein Fernseher hat. Man spricht gelegentlich auch von “Full HD”.
1920×1200
Etwas größer als 1080p. Das Seitenverhältnis ist beliebt für Business PC.
2560×1440
Eine höher auflösende 16:9-Option und wird auch als ” 2K” bezeichnet.
2560×1600
Ist die 16:10 Variante der Auflösung 2560×1440.
3840×2160
Entspricht der Auflösung 4K. Sie wird so genannt, weil sie viermal so scharf ist wie 1080p.

Sie werden auch andere Auflösungen für Super-Premium “5K” und “8K” Displays sowie ultrabreite Monitordesigns entdecken. Diese werden hauptsächlich für Gaming und Multimedia-Anwendungen verwendet.

Ein PC Monitor sieht im Allgemeinen am besten aus, wenn er ein Bild in der gleichen Auflösung wie sein Display anzeigt. Dies wird auch als “native” Auflösung bezeichnet. Konfigurieren Sie Ihren PC so, dass er eine geringere Auflösung anzeigt, vor allem, wenn das Seitenverhältnis nicht übereinstimmt, führt dies zu einem verschwommenen oder verzerrten Bild.

Es gibt Situationen, in denen ein ultra-hochauflösendes Display nicht optimal ist. Weitsichtige Benutzer (oder diejenigen von uns, die Schwierigkeiten beim Lesen von kleinem Text haben) bevorzugen möglicherweise Displays mit kleineren nativen Auflösungen. Allerdings gibt es in den meisten Betriebssystemen Voreinstellungen für unlesbaren kleinen Text.


Display Typ: Wie sind die Farben und Blickwinkel?

Moderne LCD Displays werden in zwei primäre Typen unterteilt: Twisted Nematic (TN) oder In-Plane Switching (IPS). Die Unterschiede zwischen diesen sind höchst technisch. Alles, was Sie wirklich wissen müssen ist, dass LCD-TN Displays billiger in der Herstellung sind und daher in preiswerteren Monitoren zu finden sind. LCD-IPS Displays hingegen haben eine bessere Farbwiedergabe und einen besseren Blickwinkel. IPS Displays haben jedoch auch eine langsamere Reaktionszeit, was sie für Gamer weniger geeignet macht.

Es gibt auch vertikal ausgerichtete LCD Displays (LCD-VA). Dieses neuere Design zielt darauf ab, die schnelle Reaktionszeit von TN mit den hochwertigeren Farben und Blickwinkeln von IPS zu kombinieren.

OLED Display werden in Telefonen und Fernsehern immer beliebter. Ihr unglaublicher Kontrast und ihre leuchtenden Farben sind ansprechend. Aber diese Displays setzen sich nur sehr langsam bei Bildschirmen durch. Die einzigen OLED-Monitore auf dem Markt kosteten bei der Erstellung des Artikels noch Tausende von Euro.

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Aktualisierungsrate: Wie sanft sind die Bewegungen?

Die Aktualisierungsrate eines PC Monitors beschreibt, wie oft das Bild auf dem Bildschirm aktualisiert wird, ausgedrückt in Hertz. Der Standard für LCDs ist 60 Hertz. Die meisten Benutzer benötigen keinen Monitor mit mehr als diesem Wert.

Gamer bevorzugen hingegen oft höhere Bildwiederholraten, welche eine flüssigere, dynamischere Animation und Bewegung in Spielen ermöglichen (wenn der PC leistungsfähig genug ist, um die Bildwiederholrate zu erhöhen). Displays von Gaming-Marken können bis zu 120, 144 oder sogar 240 Hertz erreichen.

Einige dieser hochklassigen Gaming-Monitore verfügen über eine Technologie, die als variable Aktualisierungsrate bezeichnet wird. Sie sind so konzipiert, dass der Monitor mit der gleichen Bildrate aktualisiert wird, die von Ihrem System (und dem Spiel, das Sie gerade spielen) ausgegeben wird. Wenn Ihr Spiel also beispielsweise mit 50 Bildern pro Sekunde rendert, wird der Monitor mit 50 Bildern pro Sekunde aktualisiert. Wenn das Spiel zu einer anderen Rendering-Geschwindigkeit springt, passt sich der Monitor sofort an. Diese Funktion ist abhängig von Ihrer Grafikkarte: Es gibt zwei verschiedene Standards der beiden großen Grafikkartenhersteller: Das von NVIDIA heißt G-sync und das von AMD Freesync. Suchen Sie nach einem Monitor, der die von Ihnen verwendete Grafikkarte unterstützt.


Helligkeit: Wie hell soll es werden?

Helligkeit Display

Die Helligkeit des Monitors ist normalerweise nichts, um das sich die meisten von uns kümmern müssen. Gemessen wird sie in Candela pro Quadratmeter (cd/m22), besser bekannt als “nits“.

Eine Leistung von mehr als 200 Nits sollte für nahezu jeden User ausreichend sein. Hellere Monitore – mit 300 nits oder mehr – ermöglichen eine bessere Darstellung von Farben und ein besseres Kontrastverhältnis. Grafikprofis (Designer, Fotografen usw.) sowie Gamer bevorzugen unter Umständen einen helleren Monitor für intensivere und präzisere Farben.


Kontrastverhältnis: Schwärzeres Schwarz und Weißeres Weiß

Das Kontrastverhältnis ist die Differenz zwischen der Leuchtdichte des hellsten Weißes und des dunkelsten Dunkels, das ein Display erzeugen kann. Für die Darstellung ist dies wichtig, denn je größer der Kontrast zwischen diesen beiden Extremen ist, desto feiner sind die Unterschiede bei Farbe und Helligkeit eines Bildschirms.

Das Kontrastverhältnis ist eine schwer messbare Spezifikation. Sie ist sehr wichtig für die Beurteilung eines guten Displays. Das Problem ist, dass es keinen echten Industriestandard für Kontrastverhältnisse gibt, so dass die meisten Hersteller ihre eigenen internen Messtechniken verwenden, um die Messung durchzuführen. Ein Fabrikant gibt ein Verhältnis von 30.000:1 und ein anderer von 600.000:1 an, aber bei nebeneinander aufgestellten Monitoren ist der Unterschied vielleicht gar nicht zu bemerken.

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Zahlreiche Experten raten zu einem minimalen Kontrastverhältnis von 350:1 (und wir stimmen generell zu), obwohl Sie bei der aktuellen LCD-Technologie eigentlich keine so kleinen Werte erkennen werden. Die beste Empfehlung ist, nach Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget einzukaufen und herauszufinden, was andere Benutzer zu dem Monitor sagen, den Sie kaufen möchten.

Einige Monitore verfügen auch über eine fortschrittliche Technologie zur Erhöhung der Kontrastverhältnisse: Diese wird manchmal als “Dynamic Contrast Ratio” oder “Advanced Contrast Ratio” bezeichnet.


Farben: Wie viele können angezeigt werden?

Jeder PC Monitor, der sein Geld wert ist, zeigt satte 16,7 Millionen Farben (24 Bit) aus dem erweiterten Farbspektrum an. Einige ältere VGA-Monitore stellen möglicherweise nicht alle davon dar und funktionieren nur in Farbmodi unter 24 Bit. Einfach ausgedrückt: Benutzen Sie diese nicht, wenn Sie es vermeiden können.

Wenn Sie einen neuen PC Monitor auswählen, ist dies ein Wert, um den Sie sich nicht wirklich Sorgen machen müssen. So ziemlich alle modernen Monitore bieten 24-Bit Farbtiefe.

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Betrachtungswinkel: Verzerrt sich das Bild von der Seite?

Blickwinkel Display

Der Betrachtungswinkel bezieht sich darauf, wie weit Sie seitlich auf den Monitor blicken können, bevor das Bild verzerrt wirkt. In einer perfekten Welt liegt der Betrachtungswinkel des LCDs bei 180 Grad. Das bedeutet, dass Sie den Bildschirm von überall aus betrachten können, solange Sie ihn von vorne ansehen. Nach heutigem Stand haben die meisten LCD-Monitore einen Abstrahlwinkel von bis zu 170 Grad.

Tatsächlich ist dies ein Wert, der bei Fernsehern von größerer Bedeutung ist, da hier oft mehrere Zuschauer an verschiedenen Stellen im Raum sitzen. Ein Monitor wird hauptsächlich von einer Person benutzt, die vor ihm sitzt.


Reaktionszeit: Ist die Bewegung verschwommen?

Es dauert eine gewisse Zeit, bis die Pixel auf einem Monitor von Farbe zu Farbe wechseln. Die Verzögerung zwischen diesen Änderungen wird als “Reaktionszeit” bezeichnet. Diese wird in Millisekunden (ms) gemessen und je kleiner die Zahl, desto besser ist die Reaktionszeit.

Eine schnelle Reaktionszeit sorgt für eine verbesserte Videoqualität, aber für die meisten Menschen (auch für Grafiker) ist es keine wichtige Spezifikation.

Schnellere Reaktionszeiten sind jedoch entscheidend für die Leistung von PC-Spielen, da langsamere Reaktionszeiten zu unscharfen Bewegungen führen können. Spieler sollten eine schnelle Reaktionszeit (unter 8 ms und je niedriger desto besser) voraussetzen, wenn Sie einen PC Monitor auswählen. So können Sie sicherstellen, dass ihr Monitor die Leistung in rasanten Games nicht beeinträchtigt.

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Weitere wichtige Merkmale

Weitere Merkmale, die beim Kauf eines Monitors zu berücksichtigen sind:

  • USB-Hub: Ein integrierter Satz von USB-Ports, an denen Sie Geräte anschließen können, wenn Ihr Computer außer Reichweite ist. Sehr praktisch für Maus, Tastatur und Flash-Laufwerk.
  • Gebogener Bildschirm: Eine leichte Kurve im LCD-Feld. Es wird von einigen Benutzern aus stilistischen oder Blickwinkelgründen bevorzugt, aber es ist kein wesentliches Merkmal.
  • Verstellbarer Standfuß: Premium-Monitore ermöglichen die Höhenverstellung des Displays. Einige können sogar die Anzeige für eine hochformatige Anzeige drehen.
  • VESA-Kompatibilität: Eine Standard-Montagehalterung. Sie ist unerlässlich, wenn Sie einen Doppel- oder Dreifach-Monitorständer verwenden oder Ihren Monitor an der Wand befestigen möchten. Einige billige oder ultradünne Modelle haben keine VESA-Halterungen.
  • Daisy Chain: Die Möglichkeit, mehrere Monitore mit einer einzelnen Verbindung zum PC zu vernetzen.
  • Integrierte Lautsprecher oder Kameras: Lautsprecher oder Webcams, die in das Display integriert sind. Einige Business-Monitore bieten auch eine zusätzliche Speakerbar an.
  • Bild-in-Bild und mehrere Eingänge: Einige High-End Business Monitore ermöglichen die gleichzeitige Anzeige von Signalen mehrerer Computer.

Diese sind zwar insgesamt nicht ganz so wichtig wie die anderen Spezifikationen, die wir behandelt haben, aber sie könnten für Sie von Bedeutung sein.


PC Monitor auswählen – Unser Fazit:

Selbstverständlich gibt es keinen einzelnen Monitor, der eine ideale Kombination der oben genannten Funktionen bietet (zumindest nicht zu einem vernünftigen Preis). Werfen Sie einen genauen Blick auf die Spezifikationen, wenn Sie ihren PC Monitor auswählen. Diese wägen Sie gegen den Preis und die Bewertungen ab. Falls möglich, schauen Sie nach, ob Sie den Monitor persönlich bei einem lokalen Elektro-Fachhändler in Augenschein nehmen können.


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